Famose Optik

Objektive, die Geschichte schrieben

Meilensteine der Objektivgeschichte: Schneider in TV, Kino und Weltall

Seit der Unternehmensgründung im Jahre 1913 hat Schneider-Kreuznach die Geschichte der Fotografie immer wieder mitgeschrieben. Beispielsweise mit so wegweisenden Foto-Objektiven wie dem extrem lichtstarken Xenon, dem Super-Angulon XL mit 120°-Bildwinkel oder dem Super-Symmar XL asperic, dem ersten asphärische Großformat-Objektiv überhaupt. Doch auch auf außerfotografischen Feldern hat das feinoptische Unternehmen Meilensteine gesetzt: Bei Fernseh- und Kinoproduktionen ebenso wie bei industriellen Anwendungen oder auf Forschungsmissionen im Weltraum.

Hollywood auf die Leinwand zaubern: Die Schneider Cine-Objektive

Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts erhielt Firmengründer Josef A. Schneider ein erstes Patent für ein Cine-Objektiv. Heute ist Schneider-Kreuznach mit einem Marktanteil von über 50% Weltmarktführer in diesem Segment. Vor allem Multiplextheater und andere Lichtspielstätten, die ein Maximum an Bildqualität und Lichtstärke benötigen, setzen auf die leistungsstarken Spezialoptiken aus Bad Kreuznach. Etwa auf die aktuelle Modellreihe Schneider Cinelux Première, die 40 % mehr Licht liefert als herkömmliche Kino-Optiken: das perfekte Werkzeug für die digitale Großprojektion.

And the winner is … „Technischer Oscar“ für Schneider-Kreuznach

Welches Renommee die Kino-Objektive „Made in Kreuznach“ in Fachkreisen genießen, beweist auch der Technical Achievement Award, den das Unternehmen von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood bereits sechs Mal erhalten hat: 1976, 1978, 1989, 2000, 2001 und 2005 wurden cineastische Projektionsobjektive von Schneider mit dem begehrten „Technik-Oscar“ ausgezeichnet.

Benchmark bei Bewegtbildern: Von Schmalfilm bis Home Cinema

Schon Mitte der 1950er Jahre verhalfen Variogon-Objektive Schmalfilm-Fans zu variablen Brennweiten. Bis in die späten 80er Jahre waren entsprechende Filmkamera-Topmodelle ohne das berühmte Variogon und seine besonderes schnelle und präzise stufenlose Zoomfunktion praktisch undenkbar.

Immer einen Schritt voraus: Führend bei TV-Zoomobjektiven

Ebenso wenig wegzudenken sind die Schneider-Kreuznach Variogon Objektive aus TV-Produktionen. 1969 brachte Schneider-Kreuznach das erste TV-Zoom-Objektiv auf den Markt. In den Folgejahren setzten die Kreuznacher immer wieder entscheidende Akzente. Beispielsweise mit dem TV-Variogon 1.7/6-70 mm und der integrierten hochqualitativen asphärischen Linse. Heute profitiert der Camcorder- und Home-Cinema-Markt von dieser einzigartigen Expertise. Sowohl die digitale Aufnahme von Bewegtbildern als auch deren Projektion daheim verlangen nach leistungsstarken Objektiven mit einer spezifischen Charakteristik. Und genau die kann Schneider-Kreuznach dank seiner jahrzehntelangen Erfahrung liefern.

Build to resist: Schneider-Kreuznach Objektive im Crash-Test

Wenn Autos im Dienste der Sicherheits- und Materialforschung gegen Hindernisse prallen, sind nicht nur die Fahrzeuge extremen Belastungen ausgesetzt, sondern auch die Hochgeschwindigkeitskameras im Fahrzeuginneren. Einerseits müssen sie die bis zu 100-fache Erdbeschleunigung aushalten, andererseits weitgehend unempfindlich gegenüber Umgebungstemperatur, Luftfeuchte und umherfliegenden Partikeln sein. Die äußerst robusten Standardobjektive der C-Mount-Kompaktbaureihe meistern diese Herausforderungen problemlos. Dank Lichtstärken bis 1:1.4 bieten sie darüber hinaus die besten Voraussetzungen für Serienaufnahmen mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde.

Objektive im Orbit: Weltraumfotografie powered by Schneider-Kreuznach

Schneider-Objektive sind weltweit im Einsatz – und sogar darüber hinaus: Die US-Raumfahrtbehörde NASA vertraut bei ihren Missionen seit vielen Jahrzehnten auf die Robustheit und Performance der Produkte aus Kreuznach. Etwa bei der Mondkartographie oder den Erdaufnahmen während der Lunar-Orbiter-Missionen (1959 bis 1976), aber auch bei aktuellen Space Shuttle-Missionen. Wie hoch der Schneider-Qualitätsstandard ist, lässt sich an einer einfachen Tatsache ablesen: Zum Einsatz kommen immer wieder serienmäßige C-Mount-Objektive, die für gewöhnlich in der 3D-Messtechnik, der Robotik oder im Motorsport eingesetzt werden. Für die „außerirdischen“ Aufgaben sind meist keinerlei Modifikationen erforderlich.